Von Heinrich von Kleist - anlässlich seines 200. Todestages
Ein rätselvoller Krimi um Totschlag und Besitzgier. Herzog Wilhelm von Breisach wird durch einen Unbekannten ermordet. Gesetzlich wäre die Krone an seinen Halbbruder gefallen, mit dem er jedoch in Feindschaft lebte. Er bestimmte daher seinen vorehelichen Sohn als Nachfolger. Der Mörder soll über einen Zweikampf enttarnt werden, indem der Sieg als Gottesurteil verstanden wird.
So schnell der Kampf entschieden scheint, so unvorhersehbar sind die nachfolgenden Geschehnisse. Kleists Novelle ist eine packende Studie über Täter, Opfer, Vorurteil und Recht, in der unsere Vorstellungen von wahr und falsch, gut und böse in die Schwebe geraten.
Es liest: Horst Damm
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