Bei Dr. Wilhelm Stekel auf der Couch - mit Steffen Mensching
Die Wiener Schule der Psychoanalyse wurde von drei Herren gegründet. Alfred Adler, Sigmund Freud und Wilhelm Stekel. Letzterer ist heute nur noch wenigen bekannt, war aber als Praktiker, Forscher und Essayist überaus produktiv. Seine Hauptwerke »Störungen des Trieb- und Affektlebens« und »Die Sprache des Traums« werden heute noch in Fachkreisen gelesen und debattiert, seine vielfältigen Zeitungsaufsätze sind aber nahezu der Vergessenheit anheim gefallen. Darin beschrieb er viele Alltagsphänomene in ihrem Bezug zu unserer psychischen Verfasstheit: Trinkgeld, Radfahren, Lampenfieber, Kino. Stekel, 1864 in Bojan (in der Bukowina) geboren, starb 1940 im Londoner Exil. Steffen Mensching erinnert an einen großen Menschenfreund und Menschenkenner.
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