»Die Unbeugsamen. Briefwechsel aus Gefängnis und KZ« zum Holocaust-Gedenktag
Im Oktober 1936 wird die deutsche Jüdin und Kommunistin Olga Benario hochschwanger ins Gestapo-Frauengefängnis in der Berliner Barnimstraße eingeliefert. Wenige Wochen später bringt sie ein Mädchen mit dem Namen Anita Leocadia zur Welt. Bei jeder erlaubten Gelegenheit berichtet sie ihrem Mann Luiz Carlos Prestes von der Entwicklung des kleinen Menschen, der mit ihr die Zelle teilt. Nach einem Jahr werden Mutter und Kind getrennt.
Die Briefe sind Zeugnisse vom ungebrochenen Widerstand und bewahrter Menschenwürde in Zeiten totaler Rechtlosigkeit.
Es lesen:: Anne Kies, Steffen Mensching
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