von Jens Raschke (Puppentheater)
In der Nähe von Weimar liegt ein Zoo, von dem aus die Tiere auf ein seltsames Gelände blicken können. Dort steht ein großer Schornstein, aus dem Rauch aufsteigt. Zwei Arten von Menschen bewegen sich auf dem Gelände: die Gestiefelten und die Gestreiften. Im Zoo selbst herrscht eine angepasste, unterwürfige Ordnung. Die Tiere haben gelernt, sich nicht mit den Geschehnissen hinter dem Zaun zu beschäftigen. Das ändert sich, als ein neuer Bewohner kommt: ein junger Bär, der gefangen und von seiner Familie getrennt wurde. Anders als die anderen Tiere stellt er Fragen. Während viele Tiere ihn warnen, sich nicht einzumischen, kann der Bär nicht aufhören, hinzuschauen und nachzufragen.
Jens Raschkes prämiertes und hochaktuelles Stück erzählt von den Ereignissen im Konzentrationslager Buchenwald aus der überraschenden Perspektive der Zootiere. Die Inszenierung von Matthias Thieme arbeitet mit der Gegenüberstellung von Abstraktion in Bühnenbild und Sounddesign und der Konkretheit einer fantastisch gestalteten Puppenwelt.
Premiere: 22.09.2026
Spielort: Stadthaus, Rudolstadt
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Regie: Matthias Thieme
Bühne und Kostüme: Mila van Daag
Puppen: Merle Smalla
Es spielen: Mo-Elia Stock, Heinrich Bennke, Paul S. Kemner, Tomas Mielentz
Di, 22.09.2026, 11:00 Uhr
Stadthaus, Rudolstadt
Mi, 23.09.2026, 11:00 Uhr
Stadthaus, Rudolstadt
Do, 24.09.2026, 11:00 Uhr
Stadthaus, Rudolstadt
Fr, 25.09.2026, 11:00 Uhr
Stadthaus, Rudolstadt
Sa, 26.09.2026, 16:00 Uhr
Stadthaus, Rudolstadt