18.02.2026 / Allgemein
Mit Schauspiel und Orchester, parallelen Proben und Vorstellungen und vielen Terminen ist das Theater ein belebter Ort. Am Dienstag, 17. Februar, öffnete nun mittendrin das TheaterBistro: Zur Mittagszeit findet man hier ab sofort nicht nur einen Ort mit warmen und kalten Mahlzeiten, sondern auch einen neuen sozialen Treffpunkt für Mitarbeitende am Theater und außerhalb.
Das Bistro ist ab sofort von Dienstag bis Freitag geöffnet, jeweils von 12.00 bis 14.30 Uhr. Zur Auswahl stehen ein stetig wechselndes Tagesangebot sowie liebevoll belegte Brötchen, kleine Snacks und Getränke. Von vorne betrachtet befindet sich der Eingang auf der rechten Seite des Großen Hauses, neben der Pforte. Über die Treppe links davon gelangt man hinab zum Bistro. Betrieben wird das Bistro vom Lindenbachhof, einem familiengeführten Hof aus der Region.
Vorbestellungen sind willkommen unter:
theaterbistro@lindenbachhof.de
0151 54729390
21.01.2026 / Allgemein
Es gibt nur wenige Gesichter, die in der Rudolstädter Öffentlichkeit so präsent waren wie Hans Burkia. Der Schauspieler gehörte seit 1994 fest zum Ensemble unseres Theaters, bis er vor zehn Jahren in Rente ging. Trotzdem stand er bei uns noch viele weitere Jahre auf der Bühne und spielte große Rollen. Heute ist er im Alter von 77 Jahren nach längerer Krankheit gestorben.
Noch im Jahr 2022 feierte Hans Burkia seine letzte große Premiere im Theater im Stadthaus. Er spielte die Titelrolle in »Die Studentin und Monsieur Henri«, einer französischen Komödie und zugleich charmanten Familiengeschichte über große Themen des Lebens. Beim Heiteren Beruferaten »MMM – Was bin ich?« war er als Dienstältester im Rateteam zur 100. Folge in der vergangenen Spielzeit ein letztes Mal mit von der Partie. »Er war ein Schauspieler mit ganzer Seele, zupackender Kraft und ansteckender Spiellust«, erinnert sich Theaterintendant Steffen Mensching. »Ein Ensemble-Mensch und eine Rampensau. Hilfsbereit und kollegial, schnoddrig und verletzlich. Er hat das Theaterleben in Rudolstadt viele Jahre geprägt. Hans wird uns fehlen, auf der Bühne, in der Kantine und überhaupt.«
Hans Burkia wurde in Ueckermünde geboren und wuchs in Berlin auf. Nach seiner Lehre zum Chemiefacharbeiter studierte er Schauspiel an der Schauspielschule Berlin (heute Ernst‑Busch). Über Stationen in Zittau/Görlitz, Magdeburg und Stralsund kam er 1994 ans Schiller-Theater Rudolstadt. Zu seinen wichtigen Rollen, an die sich das Theaterpublikum bestimmt noch erinnert, obwohl sie schon länger zurückliegen, gehören Richter Adams in »Der zerbrochene Krug«, Nathan in »Nathan der Weise«, der Bürgermeister in »Der Drache« oder »Tartuffe in Tartuffe«. Hans Burkia spielte Wilhelm Gisecke in der Operette »Im Weißen Rößl« und genauso Tevje in »Anatevka«.
Später kamen unter der Intendanz von Steffen Mensching weitere wichtige Rollen hinzu, darunter Miller in »Kabale und Liebe«, der alte Napoli in »Der Held der westlichen Welt«, Wilfried in »Quartetto« sowie die Titelrolle in »Amphitryon« von Heinrich von Kleist. Außerdem führte er Regie bei »Happa Happa« und war seit Anbeginn fest im Rateteam von »MMM-Was bin ich«, dem beliebten heiteren Beruferaten. Seit der Spielzeit 2013/14 war Hans Burkia nunmehr als Gast am Schiller-Theater Rudolstadt zu erleben.
Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 4. Februar, um 11 Uhr in der Stadtkirche Rudolstadt statt.
22.12.2025 / Allgemein
Mit unserem Weihnachtssingen ließen sich zahlreiche Gäste im neuen Foyer auf das nahe Fest einstimmen. Neben dem traditionellen Weihnachtsmärchen und Weihnachtskonzert ist die Veranstaltung im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders mittlerweile eine feste Größe im Theaterspielplan. Mit dabei waren Schauspieler des Ensembles, ein Bläserquartett der Thüringer Symphoniker und erneut der Chor des Fridericianums Rudolstadt. Gemeinsam wurden traditionelle Weihnachtslieder, wie »O du fröhliche« oder »Stille Nacht«, zum Mitsingen angestimmt, einige davon auch solistisch dargeboten. Die Spenden in Höhe von rund 500 Euro, die während der Veranstaltung gesammelt wurden, gehen in diesem Jahr an das Projekt »Herbstzeitlose«. Es unterstützt hochbetagte, kranke oder behinderte Menschen im Alltag und schenkt zwischenmenschliche Begegnung.