Giselle

Ballett von Ivan Alboresi mit Musik von Adolphe Adam

Kooperation mit dem Theater Nordhausen

Die vor ihrer Hochzeit verstorbenen Bräute, die »Wilis«, sind des nachts eine Gefahr für junge Männer. Denn sobald diese auf die weiblichen Geistergestalten treffen, müssen sie bis zur tödlichen Erschöpfung mit ihnen tanzen. Eines dieser untoten Wesen ist Giselle. Sie war mit Albrecht, der sich ihr gegenüber als einfacher Mann aus dem Volke ausgab, verlobt. Als sie feststellte, dass er eigentlich ein Herzog und der Prinzessin Bathilde versprochen ist, nahm sie sich, im Schmerz vom plötzlichen Wahnsinn heimgesucht, das Leben. Nach ihrem Tod begegnet sie Albrecht an ihrem Grab wieder und verführt ihn zum Tanz …
So geht die ursprüngliche Geschichte in einem der berühmtesten, 1841 an der Opéra de Paris uraufgeführten Ballette. Inspiriert von Heinrich Heines Erzählung »Die Elementargeister« (1835), verfasste u. a. der Schriftsteller Théophile Gautier das Libretto, der Komponist Adolphe Adam schrieb die Musik. Ivan Alboresi erzählt die Geschichte um Giselle und ihre große Liebe Albrecht nicht neu, setzt aber doch eigene Akzente und hat mit dem Bühnen- und Kostümbildner Pascale Seibicke ausdrucksstarke und poetische Bilder geschaffen. Er nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine emotionale Reise in Giselles Inneres, in deren Mittelpunkt Vergebung, Mittgefühl und Selbstfindung stehen. Unterstützt wird die Reise durch eine Musik, die der von Adolphe Adam an markanten Momenten an die Seite gestellt ist. Sie stammt vom Tänzer und Klangkünstler Giuseppe Villarosa.

Übrigens: Heiratsschwindler sind keineswegs nur im Märchen anzutreffen, sondern Teil des wahren Lebens. Gegen sie kann man sogar juristisch vorgehen, wenn gemäß § 263 StGB eine Person so getäuscht wird, dass sie unter dem Einfluss des Irrtums bewusst und aus freien Stücken eine für sie nachteilige Vermögensverfügung vornimmt.

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Pressestimmen

Verrat, Verlust, Vergebung: »Giselle« in Rudolstadt
12.01.2025, Ostthüringer Zeitung, von Sabine Wagner

»Das Warten hat sich gelohnt«, schreibt Sabine Wagner in der Ostthüringer Zeitung, zehn Jahre nach der vorherigen Ballettvorstellung mit Orchesterbegleitung in Rudolstadt. Dabei hebt sie vor allem den »zauberhaften Klangteppich« der Thüringer Symphoniker hervor: »Den Musikern gelingt die wunderbare Verbindung zwischen zarten Geisterklängen, eingängiger Melodik und dramatischer Tiefe«. Mit viel Tanzfreude und in einer Sprache, »die von kraftvollen Drehungen und Hebungen geprägt ist, angewinkelten Armen und Beinen, sehnsuchtsvoll suchenden Händen und verzweifelten Blicken« meistern die Tänzerinnen und Tänzer den »immer wiederkehrenden akrobatischen Kraftakt«, so die Kritikerin. Das Publikum zeigte sich begeistert und bedankte sich mit viel Applaus, schreibt Wagner.



Stückinfos

Premiere: 10.01.2026
Spieldauer: 2 h 15 min / inkl. einer Pause
Spielort: Rudolstadt, Großes Haus

Pressestimmen

Verrat, Verlust, Vergebung: »Giselle« in Rudolstadt
12.01.2025, Ostthüringer Zeitung, von Sabine Wagner

»Das Warten hat sich gelohnt«, schreibt Sabine Wagner in der Ostthüringer Zeitung, zehn Jahre nach der vorherigen Ballettvorstellung mit Orchesterbegleitung in Rudolstadt. Dabei hebt sie vor allem den »zauberhaften Klangteppich« der Thüringer Symphoniker hervor: »Den Musikern gelingt die wunderbare Verbindung zwischen zarten Geisterklängen, eingängiger Melodik und dramatischer Tiefe«. Mit viel Tanzfreude und in einer Sprache, »die von kraftvollen Drehungen und Hebungen geprägt ist, angewinkelten Armen und Beinen, sehnsuchtsvoll suchenden Händen und verzweifelten Blicken« meistern die Tänzerinnen und Tänzer den »immer wiederkehrenden akrobatischen Kraftakt«, so die Kritikerin. Das Publikum zeigte sich begeistert und bedankte sich mit viel Applaus, schreibt Wagner.


Mitwirkende

Musikalische Leitung: Oliver Weder
Choreografie: Ivan Alboresi
Bühne und Kostüme: Pascal Seibicke
Dramaturgie: Dr. Juliane Hirschmann
Mit: Ballett TN LOS!, Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt
Musik von: Adolphe Adam und Giuseppe Villarosa

GISELLE: Rachele Cortopassi / Brooke Hope Corrales / Mariona Carrasco Mateo
ALBRECHT: Leonardo De Santis / Gianluca Rodenghi / Pablo del Campo Márquez
HILARION: Nathaniel Nilsson / Hamilton Blomquist / Chris Roosenburg
BATHILDE: Otylia Gony / Matilde Gherardi / Hera Magdalena Norin
GISELLES WELT: Mariona Carrasco Mateo / Rachele Cortopassi, Matilde Gherardi / Otylia Gony, Brooke Hope Corrales / Rachele Cortopassi, Hera Magdalena Norin / Otylia Gony, Hamilton Blomquist / Nathaniel Nilsson; Pablo del Campo Márquez / Leonardo De Santis, Gianluca Rodenghi / Leonardo De Santis, Chris Roosenburg / Nathaniel Nilsson
WILIS: Mariona Carrasco Mateo / Rachele Cortopassi, Brooke Hope Corrales / Rachele Cortopassi, Matilde Gherardi, Hera Magdalena Norin, Otylia Gony, Hamilton Blomquist / Nathaniel Nilsson, Pablo del Campo Márquez / Leonardo De Santis, Gianluca Rodenghi / Leonardo De Santis, Chris Roosenburg / Nathaniel Nilsson


Termine

Fr, 06.02.2026, 19:30 Uhr
Rudolstadt, Großes Haus

Karten


Di, 10.03.2026, 15:00 Uhr
Rudolstadt, Großes Haus

Karten


Sa, 21.03.2026, 19:30 Uhr
Rudolstadt, Großes Haus

Karten