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08.01.2026 / Vorgestellt

Vorgestellt: Rico Maier, Mitarbeiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Wer bist Du und wo arbeitest Du?

Ich bin Rico Maier, 26 Jahre alt, und habe mein Büro seit Anfang Dezember als Mitarbeiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Schminkkasten. Als Krankheitsvertretung für Cornelia Dunker betreue ich außerdem die Kultrateshow »MMM – Was bin ich? Ein heiteres Beruferaten«. Studiert habe ich Soziologie an der Universität Leipzig und Angewandte Medien- und Kulturwissenschaften an der Hochschule Merseburg. Während des Studiums habe ich ein Praktikum bei einer Regionalzeitung in meiner Heimat Aschaffenburg und bei einem Leipziger Theaterkollektiv absolviert. Außerdem organisierte ich als Assistenz über zwei Jahre einige Kunst- und Wissenschaftsfestivals für die Universität Leipzig mit und begleitete ein Jahr lang eine Kulturförderungsinitiative in ländlichen Regionen rund um Leipzig. Schließlich habe ich im Rahmen meiner Masterarbeit verschiedene Theaterinszenierungen begleitet, die Künstliche Intelligenz in ihren Stücken verwendet haben. So führte mein Weg über Umwege nach mehreren Jugendprojekten zurück zum Theaterbetrieb.

Wie bist Du zum Schiller-Theater Rudolstadt gekommen?

Die Möglichkeit, Projekte direkt umzusetzen, hat mich an der Kulturarbeit schon immer begeistert. Dazu kommt, dass ich von klein auf davon geträumt habe, das Textschreiben zum Beruf zu machen. Die Stelle in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Schiller-Theater kombiniert also meine beiden Interessen: Kultur- und journalistische Arbeit. Meinen Fokus habe ich zuvor schon auf ländliche Räume gelegt, daher war der Wunsch nach einem neuen Ort fern von der Großstadt Leipzig groß. Am Schiller-Theater Rudolstadt sah ich die Gelegenheit, gemeinsam mit den Menschen vor Ort Projekte umzusetzen, mich dabei persönlich einzubringen und so einen Unterschied zu machen. Meine Partnerin studiert außerdem in Jena, daher kannte ich die Region schon ganz gut.

Was findest Du besonders spannend an Deiner Arbeit?

Sie ist besonders abwechslungsreich: Mal schreibe ich Texte für Orchester und Theater, mal suche ich nach möglichen Berufsgästen für »MMM«, mal begleite ich Schauspielerinnen und Schauspieler bei Proben oder unsere Fotografin beim Shooting. Ich schätze dabei auch das gegenseitige Vertrauen und das eigenständige Arbeiten.

In welchen anderen Theaterbereich würdest Du gern mal reinschnuppern?

Eigentlich in alle. In meiner Zeit beim Theaterkollektiv in Leipzig habe ich Aufgaben in jedem Bereich einer Theaterproduktion übernommen, von der Antragsstellung, über die Finanzierung bis zur Dramaturgie und Teilnahme an Performances. Das hat mein Verständnis für die Zusammenhänge und meine eigene Perspektive enorm bereichert. Besonders interessiert mich die inhaltliche, künstlerische Arbeit in der Dramaturgie, aber auch die Licht- und Tontechnik, da ich hier über meine eigenen musikalischen Projekte und meine technischen Arbeiten in der Freien Szene einen besonderen Bezug habe. Die technischen Möglichkeiten der Großen Bühne des Schiller-Theaters sind bestimmt beeindruckend.

Wie würden Dich Deine Kolleginnen und Kollegen beschreiben?

Schwer zu sagen, denn ich bin nach einem Monat immer noch dabei, alle kennenzulernen. In meinen vorherigen Tätigkeiten konnte ich mich stets in alle möglichen Bereiche hineindenken, da ich mich für allerlei interessiere. Zumindest möchte ich dabei hilfsbereit und verlässlich sein, viel dazulernen, Leichtigkeit vermitteln und auch Spaß und das Gefühl von Gemeinschaft haben.

Konzert oder Schauspiel?

Privat bin ich eher bei Konzerten zuhause, beruflich gefällt mir die Schauspielarbeit besser. Ein gesunder Mix aus beidem ist, was ich mir wünsche.

Komödie oder Tragödie?

Tragödie. Ich bin an sich ein lebensfroher Mensch, doch manchmal braucht es ein Ventil für die paar traurigen Gefühle, die irgendwo tief in mir schlummern. Tragödien eignen sich wunderbar, mal in sich hineinzugucken, mitzufühlen und dabei nicht allein zu sein. Danach kann man auch wieder guten Gewissens lachen.

Was ist Dein Lieblingsort im Theater?

In der Schneiderei war ich bisher immer gern. Die Handwerksarbeit direkt in der Entstehung zu beobachten und zu sehen, wie viel Zeit und Muße in jedes Stückchen Stoff fließt, ist schon etwas Besonderes.

Wie verbringst Du Deine Freizeit?

Mein größtes Interesse ist die Musik, besonders elektronische. Ich trete ab und zu mit einem modularen Synthesizer auf, hier werden Töne, Rhythmen und Melodien mit Kabeln gesteckt. Manchmal spiele ich auch Klavier. Außerdem bringe ich mir selbst das Duduk-Spielen bei, das ist eine armenische Flöte. Darüber hinaus bin ich Teil eines Kurzfilmprojekts und kümmere mich um die Tontechnik und die Postproduktion. Wenn ich nicht mit Musik beschäftigt bin, gehe ich gerne auf Konzerte oder ins Theater oder experimentiere mit Foto und Video. Außerdem spiele ich gerne Basketball und bringe mir zurzeit noch das Löten bei, um irgendwann selbst elektronische Instrumente zusammenzubauen. Momentan freue ich mich auch darauf, mein neues Zuhause in Weimar zusammen mit meiner Partnerin zu erkunden.

Du hast drei Wünsche frei – wie im Märchen…

Ganz utopisch gedacht: Ich wünsche mir mehr Zusammenhalt und Verständnis in der Gesellschaft durch Kunst und Kultur, mehr Hoffen und Träumen auf eine schöne Zukunft und ganz viel Mut, um immer wieder Neues auszuprobieren.


22.12.2025 / Allgemein

Weihnachtssingen für einen guten Zweck

Mit unserem Weihnachtssingen ließen sich zahlreiche Gäste im neuen Foyer auf das nahe Fest einstimmen. Neben dem traditionellen Weihnachtsmärchen und Weihnachtskonzert ist die Veranstaltung im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders mittlerweile eine feste Größe im Theaterspielplan. Mit dabei waren Schauspieler des Ensembles, ein Bläserquartett der Thüringer Symphoniker und erneut der Chor des Fridericianums Rudolstadt. Gemeinsam wurden traditionelle Weihnachtslieder, wie »O du fröhliche« oder »Stille Nacht«, zum Mitsingen angestimmt, einige davon auch solistisch dargeboten. Die Spenden in Höhe von rund 500 Euro, die während der Veranstaltung gesammelt wurden, gehen in diesem Jahr an das Projekt »Herbstzeitlose«. Es unterstützt hochbetagte, kranke oder behinderte Menschen im Alltag und schenkt zwischenmenschliche Begegnung.


17.12.2025 / Allgemein

Wir bitten um Mithilfe – Baustahlmatten für Bühnenbild gesucht

Reste von Bewährungsstahl gesucht (Foto: Pixabay)

Für die Herstellung eines Bühnenbildes bitten wir um Mithilfe. Gesucht werden Reste von Bewährungsstahl bzw. Baustahlmatten, die von Baufirmen o. ä. nicht mehr benötigt werden und kostenfrei abzugeben sind. Das Material soll im Bühnenaufbau für die Inszenierung »Makellos« zum Einsatz kommen, einem irischen Krimi, der Ende März Premiere feiert. Wer etwas abzugeben hat, kann sich direkt beim neuen Technischen Direktor, Sebastian Bauer, melden. Kontakt per E-Mail unter technischerdirektor@schiller-theater.de oder telefonisch unter 03672/4502800.

Wir benötigen Bewährungsstahl in folgenden Größen, Durchmesser möglichst 8 mm, kein Edelstahl:

2 Stück ca. 2400 x ca. 340
6 Stück ca. 2400 x ca. 170
1 Stück ca. 900 x ca. 340
2 Stück ca. 900 x ca. 510
1 Stück ca. 900 x ca. 1050
9 Stück ca. 640 x ca. 640 .

Als Fläche bei voller Matte ca. 15 m² bei berechnetem 30% Verschnitt.