Der Videobeweis

(Vidéo Club) Komödie von Sébastien Thiéry

Deutsch von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand

Big Brother daheim?! Was würden Sie machen, wenn Sie entdecken, dass eine Kamera unbemerkt Ihren häuslichen Alltag filmt? Justine und Jean-Marc, seit über 25 Jahren verheiratet, bekommen plötzlich eine mysteriöse E-Mail mit einem Video zugeschickt, das ihren Streit in der heimischen Küche zeigt. Als sie die Kamera entfernt haben, folgen weitere Aufnahmen, in denen Geheimnisse, Halbwahrheiten und Lügen ihres Ehealltags aufgedeckt werden. Beide geraten in Panik. »Bedienst du dich öfters einfach so aus meinem Portemonnaie?« »Wer war das da mit dir nachts in der Küche?« Natürlich versuchen Justine und Jean-Marc, ihre Heimlichkeiten voreinander herunterzuspielen oder zu rechtfertigen. Aber wer hat die Webcam installiert, und seit wann und warum werden sie überhaupt überwacht? Der Spiegeleffekt, sich selbst handeln zu sehen, die Konfrontation mit dem eigenen Versteckspiel, stellt plötzlich ihre Ehe auf die Probe und mündet unweigerlich in einer Art Selbsttherapie des Paares. Aber wie viel Transparenz und schonungslose Offenheit verträgt eine Beziehung, und sollte nicht Manches lieber geheim bleiben, damit das Vertrauen zueinander nicht verloren geht?

Die turbulente Komödie des Schauspielers und Autors Sébastien Thiéry spürt auf herrlich absurde Weise dem rasanten Vertrauensverlust unter Menschen in medial gesteuerten Zeiten nach. In der Pariser Erfolgsinszenierung spielten die französischen Kinostars Noémie Lvovsky und Yvan Attal das Ehepaar, das gezwungenermaßen den Mut zur Wahrheit entwickelt. Im Jahr 2024 tourte »Vidéo Club« nach dem großen Erfolg durch ganz Frankreich.


Pressestimmen

Skurrile Beziehungskomödie. »Der Videobeweis« in Rudolstadt ist ein kurzweiliges Kammerspiel über Geheimnisse und Wahrheit einer Ehe
19.01.2026, Ostthüringer Zeitung, von Ulrike Kern

»Ein wirklich tolles Theatererlebnis mit zwei grandiosen Schauspielern«, resümiert Ulrike Kern in der Ostthüringer Zeitung (OTZ). »Franka Anna Kahl und Thomas Maximilian Held liefern ein absolut spannendes und kurzweiliges Kammerspiel, das auf komische und zugleich tiefgründige Weise beleuchtet, wie viel Transparenz eine Beziehung aushält«, schreibt Kern. Den beiden zuzuschauen sei eine große Freude. Auch das Bühnenbild trägt zu Kerns positivem Gesamteindruck bei: »Mit wunderbar schrillen Kostümen und einem Wohnungsinterieur im Pop-Art-Stil« gebe es »die passende Bühne für eine ebenso skurrile wie unterhaltsame Eheanalyse«. »Mit scharfen Dialogen, psychologischer Tiefe und Pointen« habe die Inszenierung das Publikum begeistert und zum Lachen und Nachdenken gebracht, so Kern.


Stückinfos

Premiere: 17.01.2026
Spieldauer: 1 h 50 min / inkl. einer Pause
Spielort: Rudolstadt, Schminkkasten
Hinweise: Einsatz von Bühnennebel


Mitwirkende

Regie: Matthias Straub
Bühne und Kostüme: Robert Schrag
Dramaturgie: Josephine Tietze

Justine: Franka Anne Kahl
Jean-Marc: Thomas Maximilian Held
Statisterie: Lilli Exel / Amélie Schminnes


Termine

So, 25.01.2026, 18:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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Spielplanänderung

Do, 29.01.2026, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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Fr, 30.01.2026, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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Sa, 07.02.2026, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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Sa, 28.02.2026, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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Do, 12.03.2026, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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Sa, 14.03.2026, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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Sa, 21.03.2026, 20:00 Uhr
Rudolstadt, Schminkkasten

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