Vermutlich ohne Konsequenz

Ein Soloabend mit Marcus Horn

In einer Welt, in der wir immer die beste Version unserer selbst sein müssen. In einer Welt, die verlangt, die Selbstoptimierung bis zur Unterwäsche zu betreiben. In einer Welt, die vor lauter Krisen droht auseinander zu fallen und nicht müde wird, immer schlimmere zu produzieren, rennt ein Mann gegen eine Tür, stolpert auf die Bühne, springt wieder auf, pustet einen Luftballon auf, wirft Konfetti und bricht sich das Genick – und das alles vermutlich ohne Konsequenz. Oder doch nicht? Oder doch nicht so ganz? Entscheiden Sie selbst! Der Schauspieler Marcus Horn lädt ein zu einem dadaistischen Abend der Performance, des Humors, des Zaubers und der Betrachtung der scheinbar kleinen Dinge.

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Pressestimmen

Einfach machen!
22.03.2026, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sophia Coper

Der Titel des Stücks »Vermutlich ohne Konsequenz« sei Programm, war in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) nach der Premiere über Marcus Horns Solostück zu lesen. Auch wenn die Ankündigung eines dadaistischen Abends der Performance, des Humors und des Zaubers »einen vorher eher ratlos in der Theaterlobby Kräuterlimonade schlürfen ließ«, schlug diese Ratlosigkeit in einen humorvollen Abend um: »Marcus Horns selbst geschriebenes Soloprogramm entpuppte sich dann aber als eine schöne Überraschung«, so Sophia Coper. »Charmant-schräg« erzähle der Schauspieler von seinem Aufwachsen in der ostdeutschen Provinz »und schaffte es dabei, nicht in eine bloße Nabelschau abzurutschen«. Auch »die Pointen saßen« und »trotz zahlreicher Zaubertricks und Turneinlagen kippte der Abend nie ins Alberne«. Und dennoch: Am Ende berühre die Aufführung auch mit ihrer persönlichen Note hinter der Geschichte des Schauspielers. Copers Fazit lautet: »Ein erneuter Spieltermin ist noch nicht angesetzt, sollte aber auf jeden Fall drin sein«.

Theatersolo in Rudolstadt: Weimarer rennt ständig gegen die Tür
15.03.2026, Ostthüringer Zeitung, von Michael Helbing

Der Soloabend balanciere »komisch zwischen Leben und Tod«, schreibt Michael Helbing in der Ostthüringer Zeitung. An der Oberfläche sei der Abend sehr lustig, darunter jedoch tief melancholisch: Horn blicke »kopfüber verständnislos auf seine Welt und versucht, deren Sinn im Unsinn zu entdecken«. Immer wieder spiele der Schauspieler mit Schmerz und Scheitern in seinen Performances. So rennt er etwa »wiederholt auf eine so frei- wie offenstehende Theatertür zu, um mit der Stirn gnadenlos gegen deren oberen Rahmen zu knallen.« Der Abend erweise sich dabei als »tragikomischer Drahtseilakt« und schließlich als »mittels Sprache durchkomponierter Abend: mit lauter Reprisen und Refrains, mit Variationen auf Themen sowie überraschenden Kontrapunkten.«


Stückinfos

Spielort: Rudolstadt, Großes Haus

Pressestimmen

Einfach machen!
22.03.2026, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sophia Coper

Der Titel des Stücks »Vermutlich ohne Konsequenz« sei Programm, war in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) nach der Premiere über Marcus Horns Solostück zu lesen. Auch wenn die Ankündigung eines dadaistischen Abends der Performance, des Humors und des Zaubers »einen vorher eher ratlos in der Theaterlobby Kräuterlimonade schlürfen ließ«, schlug diese Ratlosigkeit in einen humorvollen Abend um: »Marcus Horns selbst geschriebenes Soloprogramm entpuppte sich dann aber als eine schöne Überraschung«, so Sophia Coper. »Charmant-schräg« erzähle der Schauspieler von seinem Aufwachsen in der ostdeutschen Provinz »und schaffte es dabei, nicht in eine bloße Nabelschau abzurutschen«. Auch »die Pointen saßen« und »trotz zahlreicher Zaubertricks und Turneinlagen kippte der Abend nie ins Alberne«. Und dennoch: Am Ende berühre die Aufführung auch mit ihrer persönlichen Note hinter der Geschichte des Schauspielers. Copers Fazit lautet: »Ein erneuter Spieltermin ist noch nicht angesetzt, sollte aber auf jeden Fall drin sein«.

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15.03.2026, Ostthüringer Zeitung, von Michael Helbing

Der Soloabend balanciere »komisch zwischen Leben und Tod«, schreibt Michael Helbing in der Ostthüringer Zeitung. An der Oberfläche sei der Abend sehr lustig, darunter jedoch tief melancholisch: Horn blicke »kopfüber verständnislos auf seine Welt und versucht, deren Sinn im Unsinn zu entdecken«. Immer wieder spiele der Schauspieler mit Schmerz und Scheitern in seinen Performances. So rennt er etwa »wiederholt auf eine so frei- wie offenstehende Theatertür zu, um mit der Stirn gnadenlos gegen deren oberen Rahmen zu knallen.« Der Abend erweise sich dabei als »tragikomischer Drahtseilakt« und schließlich als »mittels Sprache durchkomponierter Abend: mit lauter Reprisen und Refrains, mit Variationen auf Themen sowie überraschenden Kontrapunkten.«

Mitwirkende

Dramaturgie: Josephine Tietze, Eva Bormann

Von und mit: Marcus Horn


Termine

Sa, 23.05.2026, 19:30 Uhr
Rudolstadt, Großes Haus

Karten