Aktuelles

21.01.2026 / Allgemein

Wir trauern um Schauspieler Hans Burkia

Foto(c)Lisa Stern
Foto(c)Lisa Stern
Hans Burkia bei der 100. Folge von MMM – Was bin ich?
Hans Burkia bei der 100. Folge von MMM – Was bin ich?
Als Dorfrichter Adam in »Der zerbrochne Krug« (2000/01)
Als Dorfrichter Adam in »Der zerbrochne Krug« (2000/01)
In »Die Studentin und Monsieur Henri« (Foto (c) Anke Neugebauer)
In »Die Studentin und Monsieur Henri« (Foto (c) Anke Neugebauer)

Es gibt nur wenige Gesichter, die in der Rudolstädter Öffentlichkeit so präsent waren wie Hans Burkia. Der Schauspieler gehörte seit 1994 fest zum Ensemble unseres Theaters, bis er vor zehn Jahren in Rente ging. Trotzdem stand er bei uns noch viele weitere Jahre auf der Bühne und spielte große Rollen. Heute ist er im Alter von 77 Jahren nach längerer Krankheit gestorben.

Noch im Jahr 2022 feierte Hans Burkia seine letzte große Premiere im Theater im Stadthaus. Er spielte die Titelrolle in »Die Studentin und Monsieur Henri«, einer französischen Komödie und zugleich charmanten Familiengeschichte über große Themen des Lebens. Beim Heiteren Beruferaten »MMM – Was bin ich?« war er als Dienstältester im Rateteam zur 100. Folge in der vergangenen Spielzeit ein letztes Mal mit von der Partie. »Er war ein Schauspieler mit ganzer Seele, zupackender Kraft und ansteckender Spiellust«, erinnert sich Theaterintendant Steffen Mensching. »Ein Ensemble-Mensch und eine Rampensau. Hilfsbereit und kollegial, schnoddrig und verletzlich. Er hat das Theaterleben in Rudolstadt viele Jahre geprägt. Hans wird uns fehlen, auf der Bühne, in der Kantine und überhaupt.«

Hans Burkia wurde in Ueckermünde geboren und wuchs in Berlin auf. Nach seiner Lehre zum Chemiefacharbeiter studierte er Schauspiel an der Schauspielschule Berlin (heute Ernst‑Busch). Über Stationen in Zittau/Görlitz, Magdeburg und Stralsund kam er 1994 ans Schiller-Theater Rudolstadt. Zu seinen wichtigen Rollen, an die sich das Theaterpublikum bestimmt noch erinnert, obwohl sie schon länger zurückliegen, gehören Richter Adams in »Der zerbrochene Krug«, Nathan in »Nathan der Weise«, der Bürgermeister in »Der Drache« oder »Tartuffe in Tartuffe«. Hans Burkia spielte Wilhelm Gisecke in der Operette »Im Weißen Rößl« und genauso Tevje in »Anatevka«.

Später kamen unter der Intendanz von Steffen Mensching weitere wichtige Rollen hinzu, darunter Miller in »Kabale und Liebe«, der alte Napoli in »Der Held der westlichen Welt«, Wilfried in »Quartetto« sowie die Titelrolle in »Amphitryon« von Heinrich von Kleist. Außerdem führte er Regie bei »Happa Happa« und war seit Anbeginn fest im Rateteam von »MMM-Was bin ich«, dem beliebten heiteren Beruferaten. Seit der Spielzeit 2013/14 war Hans Burkia nunmehr als Gast am Schiller-Theater Rudolstadt zu erleben.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 4. Februar, um 11 Uhr in der Stadtkirche Rudolstadt statt.


22.12.2025 / Allgemein

Weihnachtssingen für einen guten Zweck

Mit unserem Weihnachtssingen ließen sich zahlreiche Gäste im neuen Foyer auf das nahe Fest einstimmen. Neben dem traditionellen Weihnachtsmärchen und Weihnachtskonzert ist die Veranstaltung im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders mittlerweile eine feste Größe im Theaterspielplan. Mit dabei waren Schauspieler des Ensembles, ein Bläserquartett der Thüringer Symphoniker und erneut der Chor des Fridericianums Rudolstadt. Gemeinsam wurden traditionelle Weihnachtslieder, wie »O du fröhliche« oder »Stille Nacht«, zum Mitsingen angestimmt, einige davon auch solistisch dargeboten. Die Spenden in Höhe von rund 500 Euro, die während der Veranstaltung gesammelt wurden, gehen in diesem Jahr an das Projekt »Herbstzeitlose«. Es unterstützt hochbetagte, kranke oder behinderte Menschen im Alltag und schenkt zwischenmenschliche Begegnung.


17.12.2025 / Allgemein

Wir bitten um Mithilfe – Baustahlmatten für Bühnenbild gesucht

Reste von Bewährungsstahl gesucht (Foto: Pixabay)
Reste von Bewährungsstahl gesucht (Foto: Pixabay)

Für die Herstellung eines Bühnenbildes bitten wir um Mithilfe. Gesucht werden Reste von Bewährungsstahl bzw. Baustahlmatten, die von Baufirmen o. ä. nicht mehr benötigt werden und kostenfrei abzugeben sind. Das Material soll im Bühnenaufbau für die Inszenierung »Makellos« zum Einsatz kommen, einem irischen Krimi, der Ende März Premiere feiert. Wer etwas abzugeben hat, kann sich direkt beim neuen Technischen Direktor, Sebastian Bauer, melden. Kontakt per E-Mail unter technischerdirektor@schiller-theater.de oder telefonisch unter 03672/4502800.

Wir benötigen Bewährungsstahl in folgenden Größen, Durchmesser möglichst 8 mm, kein Edelstahl:

2 Stück ca. 2400 x ca. 340
6 Stück ca. 2400 x ca. 170
1 Stück ca. 900 x ca. 340
2 Stück ca. 900 x ca. 510
1 Stück ca. 900 x ca. 1050
9 Stück ca. 640 x ca. 640 .

Als Fläche bei voller Matte ca. 15 m² bei berechnetem 30% Verschnitt.